Historie
Unsere Firmengeschichte
Alles begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: Am 22. Oktober 1946 stellte Werner Wollmann – der Großvater von Ingo Wiggers – beim Landkreis Hannover einen Antrag zur Eröffnung einer Reparaturwerkstatt für Landmaschinen, Kraftfahrzeuge und Fahrräder. Der Start war allerdings holprig: Erst nach zwei Ablehnungen erhielt er grünes Licht und konnte den Betrieb schließlich am 2. Juni 1948 eröffnen.
Von Heizungs-, Solar- oder Sanitärtechnik war damals noch keine Rede. Das änderte sich jedoch mit den Jahren. 1977 übernahm Günter Wiggers das Geschäft seines Schwiegervaters und baute es gezielt in Richtung Zentralheizungs- und Lüftungsbau weiter aus.
Die Ölkrise Anfang der 1980er-Jahre brachte neue Herausforderungen – und neue Ideen. Günter Wiggers erkannte früh, dass alternative Heiztechniken an Bedeutung gewinnen würden. 1982 installierte er den ersten Strohkessel bei einem Landwirt in Benthe und bewies damit einmal mehr seinen Mut, neue Wege zu gehen.
Was den Betrieb von Anfang an geprägt hat, ist der Blick auf die nächste Generation: Die Firma bildet seit jeher junge Menschen aus. Nachwuchsförderung im Handwerk ist fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Seit über 75 Jahren ist Wiggers Ausbildungsbetrieb und gibt Wissen, Erfahrung und Begeisterung für Technik an junge Fachkräfte weiter.
Am 1. November 1990 folgte ein weiterer wichtiger Schritt: In Neukönigsaue gründete Günter Wiggers ein zweites Standbein der Firma als GmbH – zunächst mit zwei Mitarbeitern aus Cochstedt. Diese wurden in Döteberg ausgebildet. Ziel war es, Fachkräften aus den neuen Bundesländern eine Perspektive zu geben. Dieses Engagement zahlte sich aus: Über sechs Jahre hinweg entstanden dort neue berufliche Chancen, mehrere Monteure wagten später erfolgreich den Schritt in die Selbstständigkeit. Am 1. Oktober 2007 wurde schließlich auch die ursprüngliche Einzelfirma in Döteberg offiziell in eine GmbH umgewandelt.
Der Blick nach vorn zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch die Unternehmensgeschichte. Genau das treibt auch Ingo Wiggers an. Nach seiner Ausbildung zum Maschinenbauer trat er 1994 in den Familienbetrieb ein, bildete sich fachlich neu aus und übernahm fünf Jahre später die Geschäftsführung.
Dabei setzte er konsequent auf Qualifikation und Weiterentwicklung: Neben seinen Meisterprüfungen im Sanitär- und Heizungsbau ließ er sich unter anderem zum qualifizierten Solarfachmann sowie zum Spezialisten für Pelletanlagen und Festbrennstoffkessel ausbilden. Und auch nach über 20 Jahren im Beruf gilt für ihn: Stillstand ist keine Option. Die Technik entwickelt sich rasant – und Wiggers bleibt dran. In den vergangenen Jahren kamen unter anderem der Kälteschein, Zertifizierungen für den Umgang mit brennbaren Kältemitteln sowie die Qualifikation zur Abnahme mobiler Flüssiggasanlagen für Wohnwagen und Campingmobile hinzu.
Auch intern hat sich viel getan. Die betrieblichen Abläufe wurden laufend modernisiert: Im Fuhrpark ist bereits ein Elektroauto im Einsatz, weitere sollen folgen. Um Arbeitsabläufe weiter zu optimieren, steht dem Team inzwischen das komplette Equipment für Wartung und Aufbau von Klimaanlagen und Wärmepumpen zur Verfügung. Zudem wurde der Werkzeugpark in jüngster Vergangenheit um einen Minibagger erweitert – so können selbst die Fundamente für Wärmepumpen aus einer Hand und ohne zusätzliche Gewerke angelegt werden. Klassische Stundenzettel gehören der Vergangenheit an – Tablets unterstützen heute die Monteure bei der Auftragsabwicklung und sorgen für eine flexible, digitale Organisation im Arbeitsalltag. Selbst die Berichtshefte der Auszubildenden werden inzwischen digital erstellt.
Das gesamte Team bildet sich regelmäßig weiter, um Kundinnen und Kunden jederzeit kompetent beraten zu können. Von der Planung über die Montage bis hin zu Wartung und Reparatur deckt Wiggers heute das gesamte Spektrum moderner Heizungs- und Energietechnik ab – mit Erfahrung, Offenheit für Neues und einem klaren Blick in die Zukunft.
